Salzgitter Aktuell
Salzgitter Aktuell Freizeit & Tourismus Politik Wirtschaft Information Bauindustrie
Klinikum, Salzgitter, Thema, Gesundheit, Medizinische, Themen

28.06.2007

20:00 Uhr

Kleiner Schnitt-große Wirkung: Die Entfernung der Gebärmutter durch Bauchspiegelung

Dr. Matthias K. Wiemer,

Chefarzt der Frauenklinik

   

12.07.2007

18:00 Uhr

Endoprothetik:

Knie und Hüfte mit Navigationssystem

Priv.-Doz. Dr. Angela Olinger,

Chefärztin der Chirurgischen Klinik II

Veranstaltungsort ist der Vortragssaal im Klinikum Salzgitter - Lebenstedt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschließend steht noch Zeit zur Diskussion von Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

Thema Gesundheit

Kleiner Schnitt - große Wirkung:
die Gebärmutterentfernung
mittels Endoskopie (LASH)

Vortrag von Dr. Matthias K. Wiemer im Klinikum Salzgitter
Salzgitter, den 05.04.2007 ***** Heute wird eine Gebärmutter aus verschiedenen

Gründen entfernt. Gebärmuttervergrößerung (sog. Uterus myomatosus), Blutungsstörungen, Senkung der Gebärmutter z. B. nach einer Geburt oder wegen eines bösartigen Tumors. Bei der Entfernung unterscheidet man zwischen einer einfachen Entfernung der Gebärmutter oder einer erweiterten bzw. radikalen Entfernung. Letztere wird vor allem bei Krebserkrankungen in Betracht gezogen. Die Möglichkeiten einer Entfernung sind unterschiedlich. Hier gilt die laparoskopische Methode mit Hilfe eines Endoskops als minimalinvasiv (möglichst wenig eingreifend), da die Genesungsdauer relativ kurz ist und die kleinen Schnitte hinterher kaum sichtbar sind und der Beckenboden sofort wieder belastet werden kann (Sport, Heben, Fahrradfahren, sexuelle Aktivität etc.). Nicht zu unterschätzen sind neben den physischen auch die psychischen Folgen einer Gebärmutterentfernung. Diese sind sehr individuell und bedürfen oft einer professionellen Unterstützung. Die städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Patienten am Klinikum Salzgitter laden zu einem Vortrag über das Thema ein. Die Veranstaltung findet statt am 12.04.2007, um 18:00 Uhr, im Vortragssaal des Klinikums, in Salzgitter-Lebenstedt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschließendsteht noch Zeit bei einem kleinen Imbiss zur Diskussion von Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt.

Das Verborgene sichtbar machen

Neue Technologie im Klinikum Salzgitter: Konfokale Endomikroskopie

Salzgitter, den 15.11.2006 ***** Anfang Dezember werden die Ärzte am Klinikum Salzgitter als erste in Niedersachsen mit einer neuen Technologie arbeiten, wenn sie Hohlräume von Magen und Darm spiegeln (Endoskopie). Dann befindet sich ein kleines Mikroskop im unteren Ende eines normalen Endoskops, so dass noch während der Untersuchung mikroskopische Bilder gemacht werden können. Dies erspart den Patienten die quälende Ungewissheit und Wartezeit auf das Untersuchungsergebnis.

Die Methode ist vor allem für chronische Magen-Darm-Erkrankungen von großem Vorteil. Bei der gängigen Endoskopie lassen sich selbst ausgeprägte Zellveränderungen nicht immer sicher erkennen. Zahlreiche ungezielte Gewebeentnahmen sind daher notwendig, um Krebserkrankung im Frühstadium nicht zu übersehen.

Die Endomikroskopie verläuft zunächst wie eine normale Spiegelung. Mit Hilfe des Endoskops betrachtet der Arzt die Schleimhaut der Speiseröhre. Anschließend erhält der Patient ein fluoreszierendes Kontrastmittel gespritzt. Die Schleimhautzellen werden dann durch den Laser im Endoskop gescannt. Das von den Zellen unterschiedlich reflektierte Licht wird in ein Graustufenbild umgerechnet. Das so erhaltene Bild ist qualitativ nahezu mit der üblichen histologischen Gewebeuntersuchung unter dem Mikroskop vergleichbar.

“Bis zu einer Tiefe von einem Viertel Millimeter lässt sich durch die Endomikroskopie die Schleimhaut genau begutachten. Zudem kann sie zielgerichtet nach veränderten Zellen durchsucht werden. Auffällige Zellen können direkt, also während der Untersuchung, entfernt werden“, so Priv.-Doz. Dr. Helmut Jablonowski, Chefarzt der Medizinischen Klinik I.

Die Städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Pati-enten des Klinikums Salzgitter e. V. laden zu einer Veranstaltungs-reihe für die Monate Oktober und November ein:


16.11.2006
18:00 Uhr Läuse & Co - Krabbeltiere bei Kindern
Referent: Dr. Hans Ulrich Peltner
Chefarzt der Kinderklinik
 
30.11.2006
18:00 Uhr Kann gesunde Ernährung Krebs verhindern?
Referent: Priv.-Doz. Dr. Helmut Jablonowski
Chefarzt der Medizinischen Klinik Lebenstedt


Veranstaltungsort ist der Vortragssaal im Klinikum Salzgitter-Lebenstedt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschlie-ßend steht noch Zeit zur Diskussion von Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

Klinikum Salzgitter GmbH:

Qualitätssteigerung durch Fachweiterbildung für
Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum Salzgitter


Salzgitter, den 14.09.2006 *****
Seit September 2006 ist die neu eingerichtete Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie am Klinikum Salzgitter staatlich anerkannt. Die Geschäftsführer des Klinikums Salzgitter, Dietmar Bönsch und Ronald Gudath, freuen sich, über das neue Weiterbildungsangebot die pflegerische Qualität weiter ausbauen zu können.
Die Weiterbildung soll Pflegekräften mit den vielfältigen Aufgaben in den verschiedenen Fachgebieten der Intensivpflege und intensivmedizinischen Versorgung sowie der Anästhesie vertraut machen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen vermitteln. Hierfür sind derzeit 20 Plätze vorgesehen. Im ersten Kurs nehmen bisher nur die niedersächsischen Kliniken der RHÖN-KLINIKUM AG an der Fachweiterbildung teil. Durch die enge Kooperation innerhalb der zur RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Krankenhäuser soll der Grundstein für eine qualitative Vereinheitlichung in der Weiterbildung gelegt werden. Weiteren Kliniken aus der Region, die auch an der Fachweiterbildung teilnehmen möchten, steht die Möglichkeit ab dem zweiten Kurs zur Verfügung. 
Der Unterricht teilt sich in einen pflegerisch-praktischen und einen theoretisch-medizinischen Bereich auf und umfasst insgesamt 720 Stunden. Dabei wird der Unterricht in Form von Blockunterricht und Studientagen erteilt. Zu den Aufgaben der Pflegekräfte in der Intensivpflege und Anästhesie gehören unter anderem:
·        Sach- und fachgerechte Durchführung der geplanten Intensivpflege
·        Planung und Organisation des pflegerischen Arbeitsablaufes in Intensiv- und   Anästhesieabteilungen
·        Bereitstellung, Bedienung und Überwachung der für die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen notwendigen medizinisch- technischen Geräte
·        Unterstützung und Assistenz bei der Durchführung und Überwachung therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen
Für Anfragen steht  der Leiter der Fachweiterbildung, Matthias Pietsch unter Telefon (05341) 835 1295 zur Verfügung.

Diplom-Ökonom Dietmar Bönsch
Salzgitter
Klinikum Salzgitter GmbH

PERSONALIA
Neues Zweiergespann in der Geschäftsführung

Am 01. September 2006 hat Dietmar Bönsch in Salzgitter seinen Dienst als Nachfolger von Brigitte Scharmach angetreten.......
Foto Dr.Strauss
Salzgitter
Klinikum Salzgitter GmbH:

Dr. Andreas Strauss, PhD (51)
Neuer Chefarzt im Klinikum Salzgitter,Schwerpunkte: Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen

Dr. Andreas Strauss, PhD (51) beginnt in dieser Woche seine Tätigkeit als Chefarzt im Klinikum und übernimmt die Leitung der Medizinischen Klinik im Klinikum Salzgitter-Bad. Als Spezialist für Kardiologie (Herz-Kreislauf-Erkrankungen) und Angiologie (Gefäßerkrankungen) wird er auch in Lebenstedt arbeiten.......
Klinikum Salzgitter GmbH:


Neu: Gelenkzentrum Hildesheim-Salzgitter am Klinikum
Informationsabend im Ratskeller Salzgitter-Bad

Salzgitter, den 06. Juli 2006 *****
Das Gelenkzentrum Hildesheim-Salzgitter ver-anstaltet im Großen Saal des Ratskellers, in Salzgitter-Bad am Dienstag, den 18.07.2006, um 17:30 Uhr

einen Informationsabend. Endoprothetik wird im Klinikum Salzgitter sowohl am Standort Lebenstedt als auch in Bad seit 4 Jahren mit steigenden Zahlen ange-boten. Durch die gleichberechtigte Kooperation mit dem Klinikum Hildesheim in Form eines Gelenkzentrums kann die 30-jährige Erfahrung des Klinikum Hildes-heim in der Endoprothetik mit übernommen und dem Patienten aus Salzgitter an-geboten werden.

Die Implantation von künstlichen Gelenken, insbesondere an Hüfte und Knie, kann als eine der erfolgreichsten medizinischen Behandlungen der letzten Jahr-zehnte gelten. Fast alle Patienten erlangen durch diese Operation die gewünschte Schmerzfreiheit und Bewegungsfähigkeit.

Trotz dieser sehr guten Ergebnisse sind in den letzten Jahren noch einige ent-scheidende Fortschritte erzielt worden. Die wichtigsten neuen Entwicklungen im Bereich der Knie - Endoprothetik werden in dieser Veranstaltung dargestellt. Der Ablauf eines endoprothetischen Gelenkersatzes wird erklärt, von der Vorberei-tung, über den stationär- operativen Ablauf bis hin zur Nachsorge und Rehabilita-tion.

Die Referenten der Informationsveranstaltung Dr. Michael Stalp, Oberarzt der Unfallchirurgie am Klinikum Hildesheim und Dr. Kaith Letzel, Oberarzt der Unfall-chirurgie am Klinikum Salzgitter werden über die aktuellen Entwicklungen im Be-reich der Knieendoprothetik berichten. Beide Oberärzte haben einen fachlichen Schwerpunkt in der Endoprothetik und werden somit auch spezielle Fragen kom-petent beantworten. Die Veranstaltung wird durch Prof. Dr. Burkhard Wipper-mann, Chefarzt Unfallchirurgische Klinik am Klinikum Hildesheim, moderiert.

Im Anschluss an die Veranstaltung gegen 18:30 Uhr wird ein kleiner Imbiss ge-reicht. Das Ende der Veranstaltung ist für 19:30 Uhr geplant. Es wird den Zuhö-rern reichlich Gelegenheit für Fragen und Diskussionen gegeben.

Thema Gesundheit!

Medizinische Themen verständlich gemacht


Die Städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Patienten des Klinikums Salzgitter e. V. lädt ein:


13.07.2006
18:00 Uhr Diabetes
Referent: PD Dr. Helmut Jablonowski
Chefarzt der Medizinischen Klinik

Veranstaltungsort ist der Vortragssaal im Klinikum Salzgitter-Lebenstedt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschließend steht noch Zeit zur Diskus-sion von Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Reihe wird fortgesetzt.

Klinikum Salzgitter GmbH:


Ausbildung am Klinikum erfolgreich abgeschlossen

Berufsbild: Gesundheits- und Krankenpflegerinnen

Salzgitter, den 07.07.2006 *****
Am letzten Donnerstag wurden 24 angehende Ge-sundheits- und Krankenpflegerinnen zum mündlichen Examen gebeten. Mit dem er-folgreichen Ablegen dieser Prüfung endet nach drei Jahren die Ausbildung am 31. August.
Dann dürfen sie Patientinnen und Patienten aller Altersstufen bei körperlichen und psychischen Erkrankungen in stationären Einrichtungen oder im ambulanten Bereich beobachten, betreuen und pflegen.
Während ihrer Ausbildung im Klinikum Salzgitter hatten die Schülerinnen Gelegen-heit, alle Kliniken und Abteilungen kennen zulernen. In dieser Zeit wurde ihnen der umfangreiche Stoff in Theorie und Praxis vermittelt.
Künftig ergänzen Sie die ärztlichen Tätigkeiten eigenverantwortlich. Die Aufgaben umfassen grundlegende Pflegemaßnahmen, wie Planung, Durchführung, Organisati-on und Dokumentation einschließlich der Pflegequalitätssicherung. Beratung, Anlei-tung und Unterstützung in der Auseinandersetzung mit der Krankheit. Zudem unter-stützen sie die Ärzte bei diagnostischen, therapeutischen und rehabilitativen Maß-nahmen.
Das Berufsbild der Gesundheits- und Krankenpflegerinnen ist aufgrund der zahlrei-chen Arbeitsmöglichkeiten sehr vielseitig. Sie können nicht nur im Krankenhaus, Re-habilitationskliniken, ambulanten Pflegediensten arbeiten, sondern auch in Arztpra-xen, Blutspendezentralen, Krankenkassen und Gesundheitsbehörden.
Anmeldungen für den im September 2007 beginnenden Ausbildungsgang sind ab sofort möglich. Interessenten können sich bei der Schulleiterin Angelika Kade unter Tel. (05341) 835 1391 beraten lassen.

Klinikum Salzgitter GmbH:

Gute Medizin planbar und sichtbar

Klinikum Salzgitter legt den Qualitätsbericht für das Jahr 2005 vor

 

Salzgitter, den 30.06.2006 ***** Interessierte können sich einen Überblick über Qualitätsmaßnahmen des Klinikums Salzgitter verschaffen.

Der vom Gesetzgeber im Zweijahresabstand für das Jahr 2004 erstmalig geforderte Qualitätsbericht wandte sich sowohl an medizinische Laien wie Patienten, potentielle Patienten und ihre Angehörigen als auch an wichtige Partner, wie zuweisende Ärzte, kooperierende Krankenhäuser, Selbsthilfegruppen und Krankenkassen. Er wurde vom Klinikum auf freiwilliger Basis zum zweiten Mal vorgelegt und umfasst Daten sowie Leistungen des Jahres 2005. Dabei wird nicht nur Auskunft über die Struktur des Klinikums gegeben, sondern der Fokus verstärkt auf Qualitätskriterien gelegt. Neben Ausführungen zu den bisherigen medizinischen und therapeutischen Schwerpunkten wird auch dargestellt, was zukünftig für die Klinikum Salzgitter GmbH und die anderen Krankenhäusern des RHÖN-KLINIKUM Konzerns geplant ist.

Der Qualitätsbericht ist im Internet unter www.klinikum-salzgitter.de einzusehen. Wenn weitere Fragen bestehen, oder ein Bericht in gebundener Form gewünscht wird, so hilft das Büro der Geschäftsführung unter 05341/835 1274 weiter.

Klinikum Salzgitter GmbH:

Gefahren des nächtlichen Atemstillstands
Klinikum Bad verfügt über vier Plätze und neue Technik im Schlaflabor

Salzgitter, den 25.04.2006 ***** Leiden Sie unter ausgeprägter Tagesmüdigkeit bis hin zum Sekundenschlaf? Ursache könnten Atemstillstände (Apnoen) während des Schlafs sein. Die Atemstillstände führen zu einer Sauerstoff-Unterversorgung und zu wiederholten Aufweckreaktionen, die jedoch meist von den Betroffenen nicht bewusst wahrgenommen werden. Das Schlafapnoe-Syndrom zählt zu den medizinisch bedeutsamen Schlafstörungen.

Die weitaus häufigste Form ist das obstruktive und gemischte Schlafapnoe-Syndrom (OSAS). Dieses entsteht durch eine Behinderung (Obstruktion) der Atemwege. Als Folge eines unbehandelten OSAS treten häufiger weitere chroni-sche Gesundheitsstörungen auf, wie zu Beispiel Bluthochdruck, Herzer-krankungen, Herzinfarkte sowie Schlaganfälle.

Erste Anlaufstelle bei Verdacht auf OSAS ist der Hausarzt und die für eine ambu-lante Untersuchung ausgerüsteten Fachärzte, wie z. B. Lungenfachärzte und HNO-Ärzte. Ein Schlaflabor wird dann erforderlich, wenn der harmlose Schnarcher von gesundheitlich gefährdeten unterschieden und die Ursachen geklärt werden müssen.

Bei der Untersuchung werden zahlreiche Körperfunktionen während des Schlafes gemessen, z.B. Lautstärke des Schnarchens, Herzfrequenz, Hirnströme, Atmung, Sauerstoffgehalt des Blutes, Bewegungen der Augen, der Beine, des Brustkorbs. Für diese schmerzfreie Untersuchungen hat das Klinikum Bad sein Schlaflabor auf vier Plätze erweitert. In den meisten Fällen kann der Patient das Krankenhaus am nächsten Morgen schon wieder verlassen. Der zuständige kommissarische Chef-arzt, Dr. Christoph Gronau, ist froh, dass mit der Erweiterung die Wartezeiten für die Patienten deutlich reduziert werden können.

Klinikum Salzgitter GmbH:

Salzgitter gewappnet für Vogelgrippe

Gefahr nicht verharmlosen, aber nicht ständig die Alarmglocke läuten

Salzgitter, den 27.02.2006 ***** In Europa ist nach Experten-Aussagen noch kein Mensch an dem gefährlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 erkrankt. Wenn durch das Vogelgrippevirus oder eine Variante Menschen erkranken, so bestehen in den meisten Krankenhäusern Pläne, wie im Fall einzelner Erkrankungen oder einer Epidemie zu verfahren ist.

In Krankenhäusern ist in der Regel das Personal gegen Grippe geimpft, sodass die Viren, die bisher nur Vögel infizierten, möglichst nicht mit für Menschen gefährliche Viren zusammentreffen. Grippeschutzimpfungen sind auch für die Bevölkerung wichtig, da so das Risiko vermindert wird, dass ein neuer, Menschen gefährdender, Virustyp entsteht.

Prof. Dr. Ulrich Hildebrandt, ärztlicher Direktor der Klinikum Salzgitter GmbH erklärt, dass im Klinikum, auf Basis eines Großschadensplanes, ein separater Influenza- Pandemieplan für gehäufte Grippeerkrankungen erstellt und speziell dem Thema angepasst wurde.

Unter der Federführung des Qualitätsmanagements der RHÖN-KLINIKUM AG erarbeiteten der Chefarzt der Medizinischen Klinik, Priv. Doz. Dr. Helmut Jablonowski und die Hygienefachkraft Dipl.-Biol. Ilka Joop die hausinternen Maßnahmen. Durch konzernweite Planung ist sichergestellt, das sich im Ernstfall alle Kliniken gegenseitig helfen und unterstützen.

Ende letzten Jahres fand eine spezielle Mitarbeiterfortbildung zum Thema Vogelgrippe statt. Es wurde Schutzkleidung beschafft, Hilfsmittel und Medikamente werden konzernweit eingekauft und bereitgestellt. Um Erkrankte abzuschirmen, kann auf die ehemalige Isolierstation im Klinikum Lebenstedt zugegriffen werden. Weitere Isolierzimmer stehen auf den Stationen zur Verfügung.

Hildebrandt hebt jedoch hervor, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Übertragung des Vogelgrippevirus von Mensch zu Mensch nicht bekannt ist, somit also keine übliche Ansteckungsgefahr besteht. Die Situation ist zu bewältigen, die Schutz- und Hygienemaßnahmen im Krankenhaus unterscheiden sich bei Vogelgrippe nicht von denen anderer ansteckender Erkrankungen und gehören im Klinikum zum Routinealltag. Man darf die Gefahr nicht verharmlosen, aber man muss auch nicht ständig die Alarmglocke läuten.

Klinikum Salzgitter GmbH:

Optimale Versorgung Neugeborener
Mehr Nähe im Wochenbett im Klinikum Salzgitter

Salzgitter, den 09.01.2006 ***** Mütter sind keine Patientinnen und Geburt kei-ne Krankheit. Auf Grundlage dieser Philosophie wurde Ende Dezember in der Frauenklinik die integrative Wochenbettpflege eingeführt. Nach diesem Pflege-konzept werden Mutter und Kind nunmehr gemeinsam betreut. Die integrative Wochenbettpflege ist eine ganzheitliche, patientenorientierte Pflege, bei der Mütter und Neugeborene gemeinsam von Ärztinnen und Ärzten, Kranken-schwestern, Kinderkrankenschwestern und Hebammen betreut werden.

Die Pflege findet dabei überwiegend im Zimmer statt, das als Rückzugsraum und Ort der Intimität zwischen Mutter und Kind dient. Ein von der Wochenstati-on getrenntes Neugeborenenzimmer als Aufbewahrungsort für Babys hat aus-gedient.

Mit der Neuorganisation will das Klinikum Salzgitter vor allem die erste Zeit des Kennenlernens von Mutter und Kind, das so genannte Bonding, fördern und ge-stalten. Die Bonding-Phase ist wichtig für das Urvertrauen des Kindes. In dieser Zeit brauchen Mutter und Kind Geborgenheit und eine kontinuierliche Betreu-ung, die auf persönliche Bedürfnisse Rücksicht nimmt.

Die Mitarbeiter des Klinikums wurden speziell geschult. Ziel ist es, die Mutter-Kind-Beziehung zu fördern und den Eltern die größtmögliche Sicherheit im Um-gang mit ihrem Kind bis zu ihrer Entlassung aus der Klinik geben.

Bauliche und organisatorische Veränderungen unterstützen die Umsetzung. Ein guter Morgen beginnt mit einem schönen Frühstück. Im Buffetraum der Frauen-klinik finden die Mütter in gemütlicher Atmosphäre Gelegenheit dazu.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Keine Angst vor der Narkose
Neue Technik im Klinikum Salzgitter
Narkoseueberwachung,neue Technik im Klinikum Salzgitter
Salzgitter, den 02.01.2006 ***** Seit Kurzem wird im Klinikum Salzgitter mit einem neuen Gerät die Narkosetiefe während der Operation überwacht. Auf einem Monitor werden die Hirnströme des Patienten während der Narkose aufgezeichnet. So erhält das Operationsteam exakte Angaben über die Tiefe der Narkose, auch während der Einschlaf- und Aufwachphase.

„Mit dieser neuen Technologie ist die ununterbrochene Überwachung während der gesamten Narkose möglich und darin liegt ihr großer Vorteil“ erklärt Prof. Ernst-Rüdiger Kuse, Chefarzt der Anästhesie im Klinikum Salzgitter. „Dadurch kann unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen viel genauer der Narkoseverlauf gesteuert werden“, so Kuse. Neben der schon bisher üblichen Kontrolle des Blutdrucks, des Herzschlags und der Sauerstoffsättigung wird so die Sicherheit während der Operation deutlich erhöht, zum Vorteil der Patienten.
Thema Gesundheit: Das Pflegegutachten
Veranstaltung über MDK-Begutachtung im Klinikum Salzgitter-Lebenstedt
Salzgitter, 30.12.2005 ***** Diplom-Pflegewirt Ralf Maly, Pflegedirektor im Klinikum Salzgitter, setzte am letzten Donnerstag die Veranstaltungsreihe über medizinische Themen fort. Als Mitstreiter konnte er Diplom-Pflegewirt Michael Köhler, Inhaber eines ambulanten Pflegedienstes, gewinnen.

Maly erläuterte die Grundgedanken der Pflegeversicherung und deren Praxis. Ausgehend von der Frage: „Was bedeutet Pflegebedürftigkeit?“ wurden konkrete Beispiele genannt: Es geht um Hilfen bei der Körperpflege, Ernährung, Mobilität und hauswirtschaftlichen Versorgung.

Die Pflegebedürftigkeit wird geprüft, wenn Leistungen bei der Pflegekasse beantragt werden. Die Pflegekasse veranlasst die Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK). Der MDK entsendet in der Regel einen Gutachter, der den Pflegebedürftigen in der häuslichen Umgebung, Krankenhaus oder Pflegeeinrichtung besucht. Der Besuch wird rechtzeitig angekündigt und vereinbart.

Zur Vorbereitung des Besuchs empfiehlt Maly, Berichte von betreuenden Diensten, Pflegetagebücher, ärztliche Unterlagen, derzeitige Medikamente sowie Gutachten und Bescheide anderer Sozialleistungsträger bereit zu halten. Außerdem sollten beim Hausbesuch der Bevollmächtigte oder Betreuer und eine Pflegefachkraft zugegen sein.

Der Gutachter stellt sehr detaillierte Fragen. Maly rät ausdrücklich, diese wahrheitsgemäß und ausführlich zu beantworten. „Oft ist es nicht leicht, gleich die richtige Antwort zu finden. Es soll nicht wie aus der Pistole geschossen geantwortet werden“, so Maly. Wichtig ist, dass die Antwort stimmt. Der Befragte soll in Ruhe überlegen, wie viel Zeit er braucht. Dabei kann es helfen ausführlich zu beschreiben, was genau getan wird, z. B. um aus dem Bett zu kommen oder sich anzuziehen.

Nach dem Hausbesuch teilt der MDK der Pflegekasse das Ergebnis der Begutachtung und Pflegeplanung mit. Die Pflegekasse erteilt darauf einen schriftlichen Bescheid. Wenn der Antragsteller mit dem Bescheid nicht einverstanden ist, kann er innerhalb von 25 Tagen Widerspruch einlegen. Dazu ist keine Begründung erforderlich. Es sollte das MDK-Gutachten angefordert und eine Pflegefachkraft oder Hausarzt zu Rate gezogen werden. Bei Fragen steht auch das Bürgertelefon Pflege des Bundesministeriums für Gesundheit von Montag bis Donnerstag, jeweils zwischen 08:00 bis 20:00 Uhr unter (01805) 996603 zur Verfügung (0,12 €/ Min. aus dem deutschen Festnetz) zur Verfügung.

Im Anschluss an den Vortrag wurden noch zahlreiche Fragen aus dem Publikum beantwortet. Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt mit einem Vortrag über die Möglichkeiten in der Handchirurgie am 05. Januar, um 18:00 Uhr, im Vortragssaal des Klinikums Salzgitter-Lebenstedt. Referentin ist Priv.-Doz. Dr. Angela Olinger, Chefärztin der Chirurgischen Klinik II im Klinikum Salzgitter. Die Städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Patienten laden alle Betroffenen und Interessierte herzlich ein.
Die Städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Patienten des Klinikums Salzgitter e. V. laden zu einer Veranstaltungsreihe für die Monate Januar und Februar ein:

05.01.2006 18:00 Uhr
Möglichkeiten in der Handchirurgie Referentin: Frau Priv.-Doz. Dr. Olinger Chefärztin der Chirurgischen Klinik II

19.01.2006 18:00 Uhr
Blasenschwäche: Welche Hilfe gibt es? Referent: Herr Dr. Dembowski Chefarzt der Urologischen Klinik

02.02.2006 18:00 Uhr
Gebärmutter: Neue Methoden in der Gynäkologie Referent: Herr Buhles Oberarzt der Frauenklinik Veranstaltungsort ist der Vortragssaal im Klinikum Salzgitter- Lebenstedt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Anschließend steht noch Zeit zur Diskussion von Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltungsreihe wird im Frühjahr fortgesetzt.
        Notdienste
       in Salzgitter
 Notdienste in Salzgitter
ApothekenSalzgitter
Selbsthilfegruppen
Ärtztliche Praxen
Medizinische Dienste in Salzgitter
In jeder Frau steckt eine Tänzerin. Kreativer Tanz für Frauen mit Brustkrebs
Der Verlust körperlicher Unversehrtheit durch eine Brustkrebserkrankung ist für viele Frauen mit einer großen physischen und seelischen Belastung verbunden. Kreativer Tanz verhilft zu Kraft und neuer Lebensfreude. Diese Möglichkeit bietet das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Braunschweig-Salzgitter, in Kooperation mit der Stadt Salzgitter, brustkrebserkrankten Frauen mit einem Schnupperkurs in kreativem Tanz. Tanzpädagogische Methoden, Entspannungs- und Bewegungsübungen unterstützen die Frauen darin, ihren persönlichen kreativen Ausdruck zu finden. Spaß an der Bewegung steht hierbei im Vordergrund. Tänzerische Vorerfahrung ist nicht notwendig. Die Treffen finden in der Städtischen Altentagesstätte in Salzgitter-Lebenstedt, Am Strumpfwinkel 24, am Freitag, 11. und 25. November sowie am 9. Dezember in der Zeit von 9 bis 10 Uhr. Anmeldungen werden telefonisch beim Deutschen Roten Kreuz (Telefonnummer 0 53 41/83 08 19) sowie in der Altentagesstätte Lebenstedt (0 53 41/1 46 11) entgegengenommen.
Klinikum Salzgitter GmbH:
Gute Medizin planbar und
sichtbar Klinikum Salzgitter
legt den ersten Qualitäts-
bericht für das Jahr 2004 vor


Salzgitter, den 21. September 2005 *****
Interessierte können sich seit Kurzem auf 64 Seiten einen Überblick über Qualitätsmaßnahmen des Klinikums verschaffen. Der vom Gesetzgeber erstmals geforderte Qualitätsbericht liegt nunmehr vor. Er umfasst Daten sowie Leistungen des Jahres 2004 und gibt Auskunft über die Struktur des Klinikums. Neben Ausführungen zu den bisherigen medizinischen und therapeutischen Schwerpunkten wird auch dargestellt, was zukünftig für die Klinikum Salzgitter GmbH und die anderen Krankenhäusern des RHÖN-KLINIKUM Konzerns geplant ist. Der Qualitätsbericht ist im Internet unter www.klinikum-salzgitter.de in der Rubrik „Aktuelles“ einzusehen. Wenn weitere Fragen bestehen, oder ein Bericht in gebundener Form gewünscht wird, so steht das Büro der Geschäftsführung gerne zur Verfügung.
Klinikum Salzgitter GmbH:

„Stillberatung im Klinikum Salzgitter“
Salzgitter, den 1. Oktober 2005 ***** Das Klinikum in Salzgitter-Lebenstedt bietet im Oktober am 04. und 18. eine Stillgruppe für Schwangere, „frischgebackene“ Mütter und weitere Interessierte an. Die Treffen sind kostenfrei und finden von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr, im Gymnastikraum der Physikalischen Therapie statt. Eine spezielle An-meldung ist nicht erforderlich.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Sprechstunde für Teddys im Klinikum
Salzgitter, den 27. September 2005 ***** Nach dem großen Erfolg am Tag der offe-nen Tür des Klinikums gibt es in der Kinderklinik des Klinikums in Salzgitter-Lebenstedt wieder eine Teddysprechstunde. Teddys, Puppen und andere Lieblinge aus Plüsch können sich in ärztliche Behandlung begeben. Sie werden abgehorcht, "geröntgt", verbunden und mit Medizin versorgt. Auch kleine OP's, also Reparatu-ren, können an Ort und Stelle von dafür ausgebildetem Personal erfolgen.

Die Sprechstunde findet am Mittwoch, dem 28.09.2005 von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Ambulanz von Herrn Dr. Peltner statt. Da auch der Norddeutsche Rundfunk sein Kommen angesagt hat, dürfte es diesmal besonders spannend werden. Sprechstunde für Teddys im Klinikum
Klinikum Salzgitter GmbH:

Thema Gesundheit:
Wie gefährlich ist Bluthochdruck
Veranstaltung über Bluthochdruck im Klinikum Salzgitter-Lebenstedt
Salzgitter, 20.12.2005 *****Priv.- Dozent Dr. Helmut Jablonowski, Chefarzt der Medizinischen Klinik am Klinikum Salzgitter-Lebenstedt, setzte am letzten Donnerstag die Veranstaltungsreihe über medizinische Themen fort.

Jablonowski erläuterte, was eigentlich der Blutdruck ist: Der Druck wird durch die Arbeit des Herzens erzeugt, das dabei gegen den Widerstand der Blutgefäße arbeitet. Das Blut, das in den Blutgefäßen wie in einem weitverzweigten Röhrensystem fließt, versorgt den menschlichen Körper mit Sauerstoff und allen notwendigen Nährstoffen. Der Blutdruck ändert sich bei jedem Menschen im Laufe des Tages und ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Wenn der Blutdruck ständig und unabhängig von körperlicher oder seelischer Belastung erhöht ist, spricht man von Hypertonie oder Bluthochdruck.

Wenn es in der Familie eine Reihe von Verwandten mit erhöhten Blutdruckwerten gibt, könnten Erbanlagen vorliegen, die besonders leicht zu Hochdruck führen. Oft kommen noch auslösende Bedingungen hinzu, wie z. B. eine falsche Ernährungsweise, Bewegungsmangel, Stress, oder hormonelle Faktoren.

Je höher der Blutdruck, umso schwerer muss das Herz gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Durch diese immer schwerer werdende Arbeit erlahmt im Laufe der Jahre seine Kraft. Hoher Blutdruck führt langsam aber stetig zu einer weiteren Zunahme der Verhärtung und Verengung der Blutgefäße. Das hat zur Folge, dass sich der Blutdruck weiter erhöht. Hoher Blutdruck verkürzt die Lebenserwartung. 40 Prozent der Todesfälle bei unter 65-jährigen sind Folgen von Erkrankungen durch Bluthochdruck.

Jablonowski empfiehlt Hochdruck-Patienten 10 Grundregeln:
1. Blutdruck regelmäßig messen
2. Empfehlungen des Arztes beachten
3. Normalgewicht anstreben
4. Alkoholgenuss einschränken
5. Kochsalz durch Gewürze ersetzen
6. Reichlich Obst und Gemüse essen
7. Pflanzliche Fette und hochwertige Öle bevorzugen
8. Rauchen einstellen
9. Körperliche Bewegung fördern
10. Für Ruhepausen und Entspannung sorgen

Im Anschluss an den Vortrag wurden noch viele Fragen aus dem Publikum beantwortet. Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt mit einem Vortrag über die MDK-Begutachtung im häuslichen Bereich am 22. Dezember, um 18:00 Uhr, im Vortragssaal des Klinikums Salzgitter-Lebenstedt. Referent ist Diplom-Pflegewirt Ralf Maly, Pflegedirektor im Klinikum Salzgitter. Die Städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Patienten laden alle Betroffenen und Interessierte herzlich ein.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Versorgung Frühgeborener verbessert
Gemeinsamen Perinatalzentrums Salzgitter/Hildesheim
Salzgitter, den 20. Dezember 2005 ***** Etwa 1,5 % aller Neugeborenen sind bei der Geburt sehr unreif und kommen mit einem Schwangerschaftsalter von weniger als 32 Wochen oder einem Geburtsgewicht unterhalb von 1.500 g zur Welt. Diese unreifen Frühgeborenen haben ein erhöhtes Risiko zu sterben oder mit Behinderungen zu leben. Nach einem Beschluss des gemeinsamen Bundesausschusses, einem Gremium der Selbstverwaltung von Ärzten, Krankenkassen und Krankenhäusern, soll die Versorgung dieser unreifen Frühgeborenen ab dem Jahr 2006 nur noch in spezialisierten Geburts- und Kinderkliniken mit besonderen strukturellen Voraussetzungen durchgeführt werden. Ziel diese Konzeptes ist eine dem Risikoprofil angepasste Versorgung aller Früh- und Neugeborenen. Neben einer verbesserten Wirtschaftlichkeit der insgesamt teuren und sehr personalaufwändigen Intensivbehandlung wird in den spezialisierten Perinatalzentren so vor allem auch eine verbesserte Versorgungsqualität erreicht. Verschiedene Studien haben belegt, dass sowohl die Sterblichkeit als auch die Komplikationsrate bei diesen sehr unreifen Frühgeborenen in speziell ausgestatteten Kinderkliniken mit einer entsprechend hohen Fallzahl erheblich geringer ist.

Daher haben die zur RHÖN-KLINIKUM AG gehörenden Kinderkliniken in Salzgitter und Hildesheim sich darauf verständigt, gemeinsam ein Perinatalzentrum zu errichten. Bei ca. 1.800 Geburten in den Kliniken Salzgitter und Hildesheim sowie unter Einbeziehung der benachbarten geburtshilflichen Kliniken im Einzugsgebiet werden in diesem gemeinsamen Perinatalzentrum die Aufgaben geteilt. In Hildesheim liegt der Schwerpunkt in der Versorgung von Kindern unter 1500 g und in Salzgitter werden Neugeborene über 1500 g und größere Kinder versorgt.

Transporte der Frühgeborenen stellen eine hohe Gefährdung dar. Um diese zu vermeiden, sollen Schwangere rechtzeitig vor der Entbindung in die entsprechende Klinik verlegt werden. Mit diesem Konzept wird die Versorgungsqualität gesteigert und die vorhandenen Ressourcen besser ausgelastet. Das gemeinsame Perinatalzentrum soll im Februar 2006 seine Arbeit beginnen.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Thema Gesundheit: Komfortable Narkose
Veranstaltung über Entwicklungen in der modernen Narkose

Salzgitter, 06.12.2005 *****Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Kuse, Chefarzt der Zentralen Klinik für Anästhesie am Klinikum Salzgitter, eröffnete am letzten Donnerstag die Veranstaltungsreihe, die nun in die zweite Runde geht.

Kuse gab einen Überblick über die Entwicklung anästhesiologischer Techniken während der letzten Jahrzehnte. Eine der neusten Entwicklungen, die computer-gestützte Überwachung der Hirnströme des Patienten unter der Narkose zur Be-stimmung der Narkosetiefe hat seit Oktober auch im Klinikum Salzgitter Einzug gehalten. Mit Hilfe dieser Technik lässt sich nicht nur die Narkosetiefe bestimmen und individuell anpassen, sie dient auch ganz wesentlich dem Ausschluss von „Awareness“ (Wachheit unter der Narkose). Diese Methode (Narcotrend-Monitor) stellt ein weiteres Instrument dar Narkosen noch sicherer zu machen. Kuse be-tonte, dass dies leider noch nicht in allen Kliniken Standard sei, das Klinikum Salzgitter hat hier eine Vorreiterrolle übernommen.

Im Anschluss an den Vortrag wurden noch viele Fragen aus dem Publikum be-antwortet. Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt mit einem Vortrag über die Ge-fahren des Bluthochdrucks am 08. Dezember, um 18:00 Uhr, im Vortragssaal des Klinikums Salzgitter-Lebenstedt. Referent ist Priv.-Doz. Dr. Helmut Jablonowski, Chefarzt der Medizinischen Klinik in Salzgitter-Lebenstedt. Die Städtische Volkshochschule und der Förderverein für die Patienten laden alle Be-troffenen und Interessierte herzlich ein.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Herzinfarkt? Niemals zögern – Notruf wählen

Vortrag im Rahmen der Herzwoche
Salzgitter, den 02. Dezember 2005 ***** Nicht nur Betroffene waren erschienen, sondern auch viele Menschen, die mehr über Ursachen, Risiken und Behandlungsmethoden beim Herzinfarkt erfahren wollten. Dicht gedrängt saßen über 70 Besucher, als sie im Rahmen der Herzwoche 2005 im Vortragssaal des Klinikums in Salzgitter-Lebenstedt den Vorträgen zuhörten. Der niedergelassenen Kardiologe Dr. Erich Christian Staebe klärte über die Symptome des Herzinfarktes auf. Danach referierte der Stationsarzt Dr. Gero Falkenstein über Therapiemöglichkeiten. Abgerundet wurde das Thema durch Dr. Margit Timmermann, Oberärztin im Klinikum Salzgitter, mit Vorschlägen, was jeder tun kann, um sich vor einem Herzinfarkt zu schützen.

Die Referenten wiesen mit Nachdruck darauf hin, dass Zeit der entscheidende Faktor im Kampf gegen den Herzinfarkt darstellt. Sie gaben den Besuchern folgende Verhaltensregeln mit auf den Weg:

 Notruf absetzen 19 222 oder 112 (Rettungsleitstelle!)
 Symptome schildern (anhaltende Brustschmerzen, Luftnot)
 Kein behelfsmäßiger Transport (vom Ehepartner fahren lassen oder etwa selbst fahren) Merke: Behelfsmäßiger    Transport ist Mord
 Nichts essen oder trinken, falls vorhanden Nitrospray oder Kapsel benutzen
Klinikum Salzgitter GmbH:

Intermediate Care Station im Klinikum Bad eröffnet
Lücke zwischen Intensivpflege und Normalstation geschlossen

Salzgitter, den 02.12.2005 ***** Nach kurzer Bauphase wurde im November 2005 die Intermediate-Care-Station (IMC) mit 10 Betten eröffnet. Hier werden Patienten, die zwar grundsätzlich noch intensiv- aber nicht mehr beatmungspflichtig sind, versorgt. Mit der IMC-Station wird neben einer Intensivstation mit Beatmungsplätzen eine weitere zentrale Einheit zur intensiv-medizinischen und –pflegerischen Versorgung im Klinikum angeboten. Die Klinikum Salzgitter GmbH setzt damit das seit Jahren in der Rhön-Klinikum AG umgesetzte Flussprinzip der abgestuften qualifizierten Patien-tenversorgung um, da gerade im intensivpflichtigen Bereich in der Regel Kapazi-tätsengpässe zu verzeichnen sind und durch die Schaffung dieser zusätzlichen Intermediate-Care-Station diese Engpässe behoben werden. Die Investitionskosten für die Medizintechnik und für den Umbau der Station belaufen sich auf ca. 200.000 Euro. „Eine Investition, die den Ansprüchen einer qualifizierten Intensivversorgung der Patienten Rechnung trägt“, berichtet Ronald Gudath, Geschäftsführer des Klinikums. Auch der neue Chefarzt der IMC-Station, Prof. Dr. Ernst-K. Kuse, sieht in der Installierung der IMC-Station und der vorbildlichen Ausstattung eine wesentliche Verbesserung der Patientenversorgung.

Das Konzept wird im Laufe der nächsten Zeit auch in Lebenstedt implementiert.
Foto: von links nach rechts:
Dr. Peter Schreiber, Lili Dill mit Sohn Dave und Dr. Hans Ulrich Peltner
 30.11.2005 ***** Das Risiko des plötzlichen Kindstodes (Sudden infantdeath syndrome, SIDS) kann erheblich eingeschränkt werden, wenn einfache Regeln beachtet werden. Die Chefärzte Dr. Peter Schreiber (Frauenklinik) und Dr. Hans Ulrich Peltner (Kinderklinik) halten große Stücke auf einen kleinen Schlafsack. Das Klinikum Salzgitter arbeitet ab sofort mit Schlafsäcken für die Säuglinge. Diese werden bei der Entlassung den Eltern mitgegeben.

Es handelt sich um einen kleinen Baby-Schlafsack, doch dieser Schlafsack kann vielleicht Leben retten. Der plötzliche Kindstod, der vor allem Säuglinge vor dem 18. Lebensmonat im Schlaf ereilt, ist noch nicht vollständig erforscht. Sicher sind sich die Fachleute aber darüber, dass die Katastrophe zumindest teilweise verhindert werden kann, wenn einfache Regeln beachtet werden. „Das Kind sollte in Rückenlage schlafen, es sollte einen Schlafsack tragen und es sollte eine rauchfreie Umgebung herrschen", erläutert Hans Ulrich Peltner.

Eindringlich warnt er vor Kissen, Schmusetieren und Schaffellen im Kinderbettchen. Sie fördern die Überwärmung und vergrößern die Erstickungsgefahr. Ein Schlafsack zwingt das Kind zur Rückenlage, er kann nicht verrutschen und hält es gleichmäßig warm. Empfohlen wird eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer. Mit den Schlafsäcken will das Klinikum ein Signal setzen, betont Peter Schreiber.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Chefarzt Prof. Ernst-Rüdiger Kuse
freut sich auf neue Herausforderung


Salzgitter, 05.10.2005 ***** Dienstag, 04. Oktober 2005, trat Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Kuse (51) die Stelle als Chefarzt der Zentralen Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie in der Klinikum Salzgitter GmbH offiziell an.

Klinikum Salzgitter GmbH:Chefarzt Prof. Ernst-Rüdiger Kuse Mit Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Kuse hat die Klinikleitung einen erfahrenen und routinierten Anästhesisten gewinnen können, der seine neue Aufgabe als große Herausforderung betrachtet und den Stellenwert dieser wichtigen Abteilung für die Bevölkerung und das Krankenhaus insgesamt ausbauen möchte. Prof. Kuse war in den letzten Jahren als Oberarzt zuletzt auf der Intensivstation für Viszeral und Tansplantationschirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig.

Prof. Kuse verfügt über große anästhesiologische Erfahrungen in den verschiedenen chirurgischen Bereichen der Allgemein- und Viszeralchirurgie, der Unfallchirurgie, sowie Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe, Neurochirurgie, HNO und Augenheilkunde. Nach seiner Promotion im Jahre 1988 lehrte er neben seiner ärztlichen Tätigkeit an der Medizinischen Hochschule. Im Anschluss an die Habilitation im Jahre 1998 nahm er ein berufsbegleitendes Studium der Betriebswirtschaft auf, dass er als Master of Business Administration (MBA) 2002 abschloss. Noch im selben Jahr wurde er an der Medizinischen Hochschule Hannover zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Neben der Zusatzbezeichnung „Spezielle anästhesiologische Intensivmedzin“ hat er 2002 die Weiterbildungsermächtigung für die „Spezielle Chirurgische Intensivmedizin“ von der Ärztekammer Hannover verliehen bekommen.

Prof. Kuse findet bei seinem Start in Salzgitter gute Verhältnisse vor. Ihm zur Seite steht ein gut ausgebildetes Ärzteteam. Daneben kann er auf die neueste Medizintechnik zurückgreifen. Anlässlich der Begrüßung des neuen Chefarztes dankten die Geschäftsführer Brigitte Scharmach und Ronald Gudath sowie der Ärztliche Direktor, Prof. Ulrich Hildebrandt, dem scheidenden Chefarzt Dr. Thomas Klett für sein Engagement. Er habe die Anästhesie kompetent geführt, so dass eine Übergabe an den neuen Chefarzt gut vorbereitet sei.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Thema Gesundheit: Neue Vortragsreihe beginnt
Was möchten Sie wissen? Bürger haben die Wahl

Salzgitter, 05.10.2005 ***** Das Klinikum Salzgitter bietet gemeinsam mit der Städtischen Volkshochschule und mit Unterstützung des Fördervereins des Klinikums ab November verschiedene medizinische Vorträge an. Zu einzelnen Themen werden qualifizierte ärztliche Fachleute in verständlicher Sprache aktuell informieren und im Anschluss auch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen.

Die Vorträge finden am Donnerstag im Vortragssaal des Klinikums in Salzgitter-Lebenstedt statt. Sie beginnen um 18:00 Uhr und enden gegen 19:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen hinter der Verwaltung zur Verfügung. Folgende Veranstaltungsthemen werden angeboten:

1. „Komfortable Narkose“ Entwicklungen in der modernen Narkose und Teilnarkose
2. Blasenschwäche: Welche Hilfe gibt es?
3. Chirurgie bei extremem Übergewicht - das Magenband
4. Chronische Atemstörungen
5. Gebärmutter: Neue Methoden in der Gynäkologie
6. Geburtshilfe heute
7. Hilfe bei Prostatabeschwerden?
8. Können Erkrankungen des Erwachsenen schon im Mutterleib angelegt sein?
9. MDK-Begutachtung im häuslichen Bereich
10. Möglichkeiten in der Handchirurgie
11. Nieren- und Harnsteinleiden: Welche Hilfe gibt es?
12. Pflege von Problemwunden im häuslichen Bereich
13. Prostatakrebs: Welche Hilfe gibt es?
14. Sinn und Unsinn des Impfens
15. Unfallverhütung in der Familie
16. Wie gefährlich ist Bluthochdruckdruck?

Sie können auf die Themenauswahl Einfluss nehmen. Rufen Sie unsere Mitarbeiterin Monika Kuchenbäcker unter (05341) 835-1274 an oder mailen Sie ein Nachricht an info@klinikum-salzgitter.de und nennen Sie die drei Vorträge, die Sie im zweiten Halbjahr hören möchten. Die konkreten Vortragstermine werden dann rechtzeitig bekannt gemacht.
Klinikum Salzgitter GmbH:

Babys in neuer Dimension
Intelligente Ultraschallsysteme für die Frauenklinik und Kinderklinik
Mit dem jetzt beschafften Ultraschallsystem ist eine neue Leistungsklasse in der diagnostischen Ultraschallbildgebung eröffnet worden. So können werdende Mütter und Väter in der Frauenklinik des Klinikums schon im Frühstadium Gesicht und Organe ihres Babys klar erkennen.

Ende des Monats wird das innovative 4D-Ultraschall von den Ärzten des Klinikums in Betrieb genommen. „Mit diesem hoch modernen System können auch die Bewegungen des Babys, wie das Daumenlutschen, live mitverfolgt werden“, erklärt Dr. Peter Schreiber, Chefarzt der Frauenklinik. Darüber hinaus erlaubt die fortschrittliche Technologie, Fehlbildungen des Fötus noch sicherer zu diagnostizieren. So kann rechtzeitig über eine weitere Behandlungsstrategie entschieden werden. Die besten Sichtbedingungen herrschen zwischen der 20. und 25. Schwangerschaftswoche, so Schreiber.

Ein ebenso bedeutendes Einsatzgebiet für die neue Technologie-Generation liegt in der Gynäkologie. Die extrem hochauflösende Darstellung ermöglicht eine bislang unvergleichbare Diagnose von tumorartigem Brustgewebe – und das ohne Belastung durch Röntgenstrahlen.

Neben der Frauenklinik nimmt auch die Kinderklinik unter Leitung von Dr. Hans Ulrich Peltner am Innovationsfortschritt teil. Auch die Kinderklinik hat eine dem neusten Stand der Technik entsprechende Farbdoppler-Sonographiegerät ein neues 2-D Ultraschall erhalten, das dem Pädiater eine umfassende Diagnose-möglichkeit vom Neugeborenen bis hin zum erwachsenen Jugendlichen ermög-licht. Dr. Hans Ulrich Peltner freut sich, dass die gute diagnostische Ausstattung verbessert werden konnte. Mit dem neuen Ultraschallgerät, das auch 2-D Farban-sichten des schlagenden Herzens und damit dem untersuchenden Arzt eine be-sonders plastische Abbildung der Herzstrukturen liefert, erhält die Kinderklinik des Klinikums einen weiteren Innovationsschub.
Klinikum Salzgitter GmbH:

„Stillberatung im Klinikum Salzgitter“
Angebot für Schwangere, Mütter und weitere Interessierte
Salzgitter, den 21. September 2005 *****
Das Klinikum in Salzgitter-Lebenstedt bietet ab Dienstag, den 04. Oktober 2005 eine Stillgruppe für Schwangere, „frischge-backene“ Mütter und weitere Interessierte an. Die Treffen sind kostenfrei und finden jeweils am ersten und dritten Dienstag im Monat, von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr, im Gymnastikraum der Physikalischen Therapie statt. Eine spezielle Anmeldung ist nicht erforderlich. Folgende Themen können in Absprache mit den Teilnehmern vertieft oder ergänzt werden: Zaubertrank Muttermilch, Schlafen, Zufüttern, Bedürfnisse Stillen oder Ver-wöhnen? Tragen mit Tragehilfen, Meilensteine in der Entwicklung im ersten Lebens-jahr, Stillen und Wellness. Die Veranstaltungen werden von drei zertifizierten Stillberaterinnen geleitet. Anke Belle, Martina Grubba und Heike Menzel haben ein Zertifikat des International Board Certified Lactation Consultant (IBCLC) erworben. Sie verfügen über umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen zum Stillen und zur Laktation und beraten Mütter über alle anfallenden Fragen und in Problemsituationen. Den Titel darf führen, wer erfolgreich das IBLCE-Examen abgelegt hat (IBLCE = In-ternational Boars of Lactation Consultant Examiners). Dieses Examen entspricht den Richtlinien der US National Comission for Certifying Agencies (Aufsichtskommission der USA für Prüfungen im Gesundheitswesen). Voraussetzung für die Zulassung zum Examen ist u. a. eine medizinische Berufsausbildung, Stillberatungs-Praxis und die Teilnahme an einem mindestens 190 Stunden umfassenden Fortbildungskurs zum Thema "Stillen und Laktation".
Klinikum Salzgitter GmbH: RHÖN-KLINIKUM AG
investiert in Salzgitter Über 3 Millionen Euro
für Medizintechnik noch in diesem Jahr

Salzgitter, den 12.09.2005 ***** Der Investitionsstau im Klinikum Salzgitter wird abgebaut. Eine Steigerung von Effizienz und Qualität ist insbesondere durch Investitionen in innovative Technik zu erreichen. Die Bedeutung, die von Investitionen ausgehen kann, wird von der RHÖN-KLINIKUM AG besonders beachtet. Mit über 3 Millionen Euro noch in diesem Jahr gibt die RHÖN KLINIKUM AG eine unternehmerische Antwort auf die Frage, wie die nachgefragten medizinischen Leistungen am effizientesten erbracht werden können. „Effizienz und Qualität bei der Er-bringung von medizinischen Leistungen werden durch die beabsichtigten Investitionen wesentlich verbessert werden“, davon sind die Geschäftsführer der Klinikum Salzgitter GmbH, Brigitte Scharmach und Ronald Gudath überzeugt. Da bis zum Abschluss der geplanten Zentralisierung moderne Medizintechnik sowohl in Bad als auch in Lebenstedt für die Patienten zur Verfügung stehen soll, wird selbstverständlich in beiden Klinikstandorten investiert. „Die Patienten erwarten zu Recht eine effiziente und qualitative hochwertige medizinische Versorgung“, so der Ärztliche Direktor des Klinikums, Prof. Ulrich Hildebrandt. Hierzu leistet moderne medizinische Technik einen entscheidenden Beitrag. Angeschafft werden noch dieses Jahr unter anderem 8 Plätze für Patienten mit Überwachungsbedarf (IMC) in der Anästhesie, rechnergestützte Navigationsgeräte für die neueste minimalinvasive endoskopische OP-Technik sowie fahrbare OP-Tische für die Chirurgie, ein 4-D-Ultraschallgerät zum „Babyfernsehen“ für die Frauenklinik, neue Videoendoskope (Magenspiegelung) und Videocoloskope (Darmspiegelung), um auch in den „letzten Winkel“ zu gelangen für die Medizinische Klinik, Geräte zur Betreuung schwerstkranker Frühchen und Kinder für die Pädiatrie und für die Urologie flexible Endoskope zur Tumorauffindung und Steinauffindung auch in den verstecktesten Winkeln des verzweigten Systems der ableitenden Harnwege und einen Laserharnsteinzertrümmerer, der ein gewebeschonendes neues OP-Verfahren ermöglicht, sogar dann, wenn der ebenfalls in Salzgitter aufgestellte herkömmliche Lithotriptor die Steine nicht finden oder nicht zertrümmern kann.
Klinikum Hildesheim GmbH
Das Motto der diesjährigen NIERENWOCHE lautet
 „Ich schütze meine Nieren“.
Hildesheim, den 20. September 2005 ----------Die Klinikum Hildesheim GmbH bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich in einer Informationsveranstaltung am 28.09.2005 ab 15.00 Uhr im Klinikum Hildesheim GmbH, Weinberg 1, Haus 22 ausführlich zu diesem Thema zu informieren.

Bundesweit werden zahlreiche Informationsveranstaltungen für Patienten und de-ren Angehörige durchgeführt. Getragen wird diese Initiative der Deutschen Nie-renstiftung durch niedergelassene Nephrologen, nephrologische Abteilungen in Kliniken und durch Dialyse-zentren. Hintergrund dieser wichtigen Informations-kampagne, die jedes Jahr stattfindet, ist die drastisch steigende Zahl an chroni-schen Nierenerkrankungen. Als besondere Risikogruppe werden Diabetiker und Bluthochdruckpatienten angesehen. In Deutschland gibt es ca. 8 Millionen Diabe-tiker – vor allem Typ-2-Diabetiker. Ein Drittel der nierenkranken Diabetiker erhält bereits eine Dialyse. Die Dunkelziffer der Diabetiker, die nichts von ihrer Krankheit wissen, wird auf 1 bis 1,5 Millionen geschätzt. Der Typ-2-Diabetes ist mit über 90 Prozent die häufigste Erkrankung. Er tritt meistens in der Lebensmitte auf. Für die Behandlung und durch Folgeschäden entstehen jährlich Kosten in Höhe von 15 Milliarden Euro. Folgeschäden sind Nierenversagen, Augen-, Nerven- und Ge-fäßschäden. Die Zahl der Dialysepatienten in Deutschland liegt bei ca. 60.000, die der Patienten mit Transplantationsnachsorge bei etwa 20.000 (Stand 31.12.2004). Die Hauptursachen für die Dialyse waren: Zystennieren (8%), vaskuläre Nephro-pathie (20%), Glomerulonephritis (14%) und Diabetes (36%). Daneben sind urolo-gische Erkrankungen der Niere, der Blase und der Prostata häufige Leiden mit negativen Auswirkungen auf die Nierenfunktion. Ziel der diesjährigen NIERENWOCHE ist es, die Problematik von Nierenerkran-kungen – einer „stummen Krankheit“ mit steigender Tendenz – in das Bewusst-sein einer breiten Öffentlichkeit zu bringen. Dabei wird vor allem auf die Alarmzei-chen einer möglichen Nierenerkrankung hingewiesen. Die Patienten sollen so veranlasst werden, frühzeitiger einen Arzt aufzusuchen. Auch Risikogruppen wie Patienten mit Diabetes Typ-2 und Bluthochdruckkranken soll bewusst gemacht werden, dass sich diese Krankheiten auf die Nieren auswirken.