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   ASSE und KONRAD-Gegner     
 demonstrierten in Stuttgart  
ASSE und KONRAD-Gegner demonstrierten in Stuttgart
126 gelbe „Atommüll”-Fässer bauten Atomkraftgegner am Mittwoch, dem 14. Juli morgens um 11.00 Uhr vor dem Sitz der baden-württembergischen Landesregierung in Stuttgart auf, eines pro tausend, die in der ASSE II liegen. Große Mengen des ASSE-Mülls kommen aus Baden-Württemberg, insbesondere dem Kernforschungszentrum Karlsruhe, und dort liegen bereits weitere große Mengen, die dann in KONRAD eingelagert werden sollen. Aber vom Atommüll will der baden-württembergische Ministerpräsident Mappus, der die Atomkraftwerke auch gerne 60 Jahre laufen und Atommüll produzieren lassen nichts wissen.

Selbst dieses symbolische Promill des ASSE-Mülls war schon zuviel: Die Versammlungsbehörde wollte nur 25 Fässer zulassen, fand die Symbolik nicht zwingend und wollte die AnwohnerInnen nicht belästigt wissen. Erst eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichtes während der schon laufenden Kundgebung bestätigte, dass diese Symbolik sehr wohl von Bedeutung ist und die Kundgebung konnte wie angemeldet stattfinden. Die rund 200 TeilnehmerInnen machten die Entladung des Atommülls kurzerhand zum Happening. 

Mit dabei aus der Region Udo Dettmann vom ASSE-II-Koordinationskreis und Peter Dickel aus Braunschweig von der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD. Angeregt und organisiert wurde die Aktion von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die dabei die Aktionsidee „Atommüll back to sender” aufgriff, mit der sich unsere Region am 24. April an der Aktions- und Menschenkette in Brokdorf beteiligt hatte.