|  |
Salzgitter-aktuell : Volker Blumkowski Informationen zum Maler Volker Blumkowski |
|
 |
Ausstellung " Auf der Kippe" - Arbeiten von Volker Blumkowski 01.Juni - 13.Juli.2003 im Städtischen Museum Schloss Salder |
|
 |
| Am Sonntag,den 1. Juni, eröffnete Oberbürgermeister Helmut Knebel, um 11 Uhr die Ausstellung "Auf der Kippe" mit Arbeiten des Malers Volker Blumkowski im Städtischen Museum Schloss Salder . Die Kuratorin der Pinakothek der Moderne in München, Dr. Corinna Thierolf, gab eine Einführung in die Werke des Künstlers. |
|
 |
| Der gebürtige Salzgitteraner Volker Blumkowski, der in seiner Heimatstadt relativ unbekannt ist, lebt und arbeitet in Paris und Stuttgart. Das Kulturamt der Stadt Salzgitter hat diese Ausstellung nicht nur initiiert, um den Künstler bei den Salzgitteranern bekannter zu machen, sondern auch, weil die Werke Blumkowskis, die vor allem den Mensch bei der Arbeit zum Mittelpunkt hat, die Sammlung der Stadt Salzgitter zum Thema "Arbeitswelt", wenn auch nur für die Dauer der Ausstellung, ergänzt . |
|
 |
|
|
 |
| Der internationale Künstler malt Situationen, die mitten aus dem Leben, aus der realen Erlebniswelt der Stadt herausgegriffen sind. Im Mittelpunkt stehen arbeitende Menschen, deren Tätigkeitsfelder im Bild durch Attribute wie Flugzeuge, Satellitenschüsseln, Leitern, Kabel, Eimer und so weiter charakterisiert werden. In den Kompositionen Blumkowskis verwandeln sie sich zu Chiffren des Alltags, zu Bildwelten, die dem Betrachter vertraut und irritierend zugleich vor Augen stehen. Diese immer wiederkehrenden Motive werden kompositorisch von dem Maler eingesetzt. |
|
 |
|
|
 |
| Baustellen, Straßen, Plätze, Gärten werden mit den in ihnen arbeitenden Menschen, wie auf einer Theaterbühne, in Szene gesetzt. Seine Akteure sind untereinander und zu dem Raum in Beziehung gesetzt. Volker Blumkowski zeigt reale Situationen, an denen jeder von uns schon vorbeigegangen ist oder sie in Form von Arbeit erlebt hat. Seine Sichtweise lässt uns diese vertraute Situation neu sehen. Der Künstler malt und zeichnet scheinbar Belangloses und erhebt es in seinen Bildern zu etwas Besonderem. |
|
 |
|
|
 |
1956 Ne à Salzgitter - Bal - RFA. 1977-1984 Ecole des Beaux-Arts de Stuttgart chez Moritz Baumgartl et K.R.H. Sonderborg. 1978-1979 Bourse pour un séjour à Rome et à Florence. 1982 Prix de peinture et de dessin de la Fondation Rotary. 1982-1983 Responsable de la création et de la conception des nouvelles fresques de l'église St-Pelagius à Rottweil. 1985-1987 Chargé des cours de dessin figuratif à l'école des Beaux-Arts de Stuttgart chez Dicter Gross. 1987 Bourse et séjour a la colonie d'artistes de Fischierhude, Bremen. 1987-1988 Paris - Bourse de la Fondation Haake, Stuttgart. |
|
 |
Expositions personnelles
1986 Kunstverein, Ludwigshafen - Birkenheide.
19S7 Kunstitut, Stuttgart.
1988 Galerie im Heppächer, Fsslingen.
1990 Galerie Efté, Paris.
|
|
 |
Expositions collectives
1982 Galerie Below, Stuttgart.
1984 Galerie Valentien, Stuttgart.
1986-1987 Kunstverein, Stuttgart.
1987 Junge Rheinland - Pfälzer Künstler, association d'art de Ludwigshafen am Rhein
- Illusions des Sehens - Mairie de Renningen.
- Kunst nahe gebracht - Mairie de Stuttgart.
1988 Kunst und Künstler aus Rheinland - Pfalz, Villa Michels, Andernach.
1989 Kunstverein, Stuttgart.
1989 Pfalzgalerie, Kaiserslautern, Der Pfalzpreis (Galerie de la Palastina).
|
|
 |
Collections
- Land-Baden-Württemberg.
- Land-Rbeinland-Pfalz.
- Graphothek de la ville de Stuttgart.
- Office du travail de la ville d'Ulm.
- Nombreuses collections particulières en R.F.A.
|
|
 |
VERTRAUEN SIE IHREN SINNEN,
IHREM GEFÜHL UND DEM, WAS SIE SEHEN !
|
| Sobald ich als Maler über meine Arbeit zu reden beginne, meldet sich meim schlechtes Gewissen, denn ich werde nicht umhin kommen, mich mißverständlich auszudrücken. Bei Bildern verhält sich das anders; alles ist da, hier, jetzt und gleichzeitig; alles ist ''gesagt", nur eben sinnlich, visuell nachvollziehbar. |
|
 |
Eine Straße.
Hier gehen vier Männer ihrer alltäglichen Arbeit nach. Im bitumen lodern noch kleine "Ewigkeitsflämmchen", die bald verlöscht sein werden. In den noch heißen Teer werden mit weißen Folien menschliche Umrisse, menschliche SchabIonen hineinedrückt.
Vorsichtßnahmen ? Ein absurdes Schauspiel ?
|
|
 |
Konzentrierte Sorgfalt.
Ruhe, nichts Spektakuläres. Stangen, Schläuche, Absperrungen, Menschen, Arbeitsgeräte. Ein langsam sich bewegendes Stilleben.
|
|
 |
Ein dunkler Wintermorgen 1988, rue Faubourg du Temple.
Die Brioches unter dem Arm laufe ich nach Hause, um Skizzenheft und Stifte zu holen.
"Was machen Sie da ?"
''lch zeichne. lch zeichne Sie, wie Sie hier arbeiten: In Ihren rosa orange farbenen Anzügen, vor den unterschiedlichen Graus der Straße, die hellen Flammen im schwarzglänzenden, rauchenden Teer. Das ist alles sehr spannend und vor allem - schön''.
"Ja, das ist schön!'' wiederholt er ironisch lächelnd. "Sind Sie von der Zeitung ?"
"Nein''.
|
|
 |
Er arbeitet ruhig weiter.
Nach einer Stunde ist alles getan.
Die Kolonne ist verschwunden, - nur die Zeichen auf der Straßebleiben : Weiß auf Dunkelgrau.
Voilà es steht lhnen frei, das Vorher und das Nachher zu ergänzen.
VOLKER BLUMKOWSKI |
|
 |
| Zu der Ausstellung, die noch bis zum 13. Juli im Städtischen Museum Schloss Salder, dienstags bis sonnabends 10 bis 17 Uhr und sonntags, 11 bis 17 Uhr zu sehen sein wird, ist auch ein Katalog erschienen. |
|
 |
|