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Salzgitter-aktuell : Gewerkschaft Presseberichte / Mai 2004



27. Mai 2004

Eigenheimzulage:
IG BAU schreibt an
Bundestagsabgeordnete

IG BAU warnt vor Einbruch beim Hausbau in Salzgitter
Post von der IG BAU an MdBs in Salzgitter: Mit einer deutlichen Absage an eine Streichung der Eigenheimzulage hat sich die IG BAU in der aktuellen Spar-Debatte zu Wort gemeldet und die Bundestagsabgeordneten aus Salzgitter aufgefordert, entsprechende Pläne frühzeitig zu stoppen. Es dürfe keine Zustimmung zu einer Politik geben, die weitere Arbeitsplätze in der heimi-schen Bau-Branche aufs Spiel setze, heißt es in einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten Wilhelm Schmidt und Jochen-Konrad Fromme. „Wer die neuen Haushaltslöcher mit der Eigenheimförderung stopfen will, trifft dabei vor allem einkommensschwächere Familien und verschärft darüber hin-aus die Krise am Bau“, warnte IG BAU-Bezirksgeschäftsführer Horst Anutha.

Die Zahl der Neubauten von Ein- und Zweifamilienhäusern in Salzgitter würde ohne Förderung deutlich zurückgehen, befürchtet die Gewerkschaft. Denn ohne die Eigenheimzulage könnte ein Großteil der Bauherren den Schritt zu den eigenen vier Wänden nicht finanzieren. Durch eine Streichung, so Anutha, würde der Haus-bau in der Region daher deutlich ins Stocken geraten und damit zu einem spürbaren Auftragsrückgang in der Bauwirtschaft führen. „Der Staat muss ein verlässlicher Partner gerade für Familien bleiben. Ein Rückzug aus der Förderung wäre sozial und wirtschaftlich verheerend“, erklärte er.

Die IG BAU setzt hingegen auf eine Reform der Eigenheimzulage. Dabei müsse die Förderung von Familien mit Kindern in den Mittelpunkt gestellt werden, um die Gelder effizient einzusetzen, erklärte Anutha. In einem Konzept, das die IG BAU Braunschweig-Goslar den heimi-schen Abgeordneten mit dem Brief zukommen ließ, fordert die Gewerkschaft darüber hinaus eine verstärkt regionale Ausrichtung der För-derung. Anutha: „Wir stellen uns der Debatte um den Abbau von Subventionen. Statt Kahlschlag muss es aber darum gehen, öffentliche Mittel so einzusetzen, dass nötige Impulse für Wirtschaft und Beschäftigung gerade jetzt nicht kaputt gemacht werden.“
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