Runder Tisch
zur Ächtung des Rechtsextremismus,
Rassismus und Antisemitismus
Salzgitter - 2006
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Appell
Wir, die Unterzeichner, wenden uns an die Bürger und alle Repräsentanten des
gesellschaftlichen und politischen Lebens dieser Stadt:
Die Vehemenz, mit der die Rechtsradikalen die demokratische Grundordnung bedrohen,wird immer unerträglicher.Die NPD verkündet auf ihrem jüngsten Parteitag in der „Reichshauptstadt“, wie sie Berlin nennen: „unsere Zeit ist gekommen, wir wollen eines Tages dieses Land regieren.“ Ihr Handeln und ihre Taten lassen befürchten: sie meinen es ernst damit.Innenministerium und Verfassungsorgane schlagen Alarm: Die rechtsextremistischen Aktionen – und nicht nur der NPD - sind im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 % angewachsen. Die Zahl der Todesopfer durch rechtsextremistische Exesse ist seit den 90er Jahren auf 131 und die der Schwerverletzten auf 320 gestiegen. Die Zahlen und die Aggressivität neofaschistisch motivierter Straftaten bewegen sich auf hohem Niveau.Rassismus und Rechtsextremismus haben viele Gesichter: Sie zeigen sich auf dem Arbeits-und Wohnungsmarkt, in der Schule, in den Fabriken und Behörden. Antisemitismus und Rechtsextremismus sind in einigen gesellschaftlichen Schichten fest verankert.Die Zivilgesellschaft muss Flagge zeigen, um dem Rechtsextremismus nicht das Feld zuüberlassen. Das wollen wir mit diesem Appell tun. Wir befinden uns vom Bundespräsidenten,über die Repräsentanten der Regierungen, der Parlamente, der Parteien, Gewerkschaften und demokratischen Organisationen in guter Gesellschaft. Lassen Sie uns mitmachen in dem zu schaffenden breiten Bündnis, dem Zusammenschluss von Bürgern,
gesellschaftlichen Organisationen und Religionsgemeinschaften. Nur solche Bündnisse haben durch ihre gesellschaftliche Verankerung Breitenwirkung und vor allem sie schaffen Synergie-Effekte. Überall wo Neonazis versuchen, Orte und Plätze – oft durch Gewalt – zu dominieren, ist es erforderlich, ihnen entgegenzutreten.Unser Appell richtet sich deshalb an die Mitglieder und Repräsentanten der demokratischen Parteien, der Gewerkschaften, der Kirchengemeinden, der Jugend- und sozialen Trägerschaften, der Schulen und Sportvereine. Wir wenden uns an Lehrer und Schüler, an die Mitarbeiter und Vertreter der örtlichen Industrie und Wirtschaft, an alle interessierten
Bürger unserer Stadt:
Lassen Sie uns – über den Runden Tisch hinaus – ein Forum, einen „Markt der Ideen“ für all jene in dieser Stadt schaffen, die nicht länger zusehen, sondern sich an wirksamen Lösungen beteiligen wollen. Machen Sie mit!
Wolfgang Räschke, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Salzgitter,
Detlef Ahting, Gewerkschaftssekretär Ver.di,
Stefan Klein, Stadtrat,
Andreas Blechner, Betriebsratsvorsitzender Volkswagenwerk Salzgitter,
Christian Schwandt, Betriebsratsvorsitzender Salzgitter Service und Technik GmbH,
Herbert Wittek, Ausbildungsleiter Salzgitter Service und Technik GmbH.
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| 1. September 2005, 17:30 Uhr Gegen Rechtsextremismus und Gewalt und für eine Welt, in der Krieg nicht die Alternative sein kann, hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund in seinem Aufruf zum diesjährigen Antikriegstag ausgesprochen. Bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung in Salzgitter-Lebenstedt sprechen u. a. der Lyriker Thorsten Stelzner und der Schauspieler Rolf Becker. Treffpunkt ist das Stadtmonument in Salzgitter-Lebenstedt mit anschließender Demonstration zum Friedhof Jammertal.... |
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Auch in diesem Jahr, am Freitag, 25. November, beteiligt sich die Arbeitsgruppe 8. März gemeinsam mit dem Referat für Gleichstellung der Stadt an der von Terre des Femmes initiierten fünften bundesweiten Aktion - Flagge zeigen IG Metall Salzgitter beteiligt sich an der Kampagne „NEIN zu Verbrechen im Namen der Ehre“ von TERRE DES FEMMES am 25. November!.... |
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| Bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung für die Region Südost-Niedersachsen am Friedhof Jammertal in Salzgitter-Lebenstedt sprach im Anschluss an den Schweigemarsch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel. |
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| Auf dem Appellplatz des ehemaligen KZ Drütte , vor der heutigen Gedenk-und Dokumentationsstätte KZ Drütte sprachen : Krimhild Weber-Rothmaler ( Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V.) Helmut Knebel ( Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter ) Anita Awosusi ( Kultur-und Dokumentationszentrum deutscher Sinti und Roma Heidelberg ) Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Musikschule der Stadt Salzgitter begleitet. |
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| Einem Menschen, der diesen Einsatz besonders förderte, galt am Ende der Veranstaltung ein besonderes „Danke“: Werner Kubitza, IG Metall-Chef und jetzt in den Ruhestand tretend, hatte in der Zeit der spürbaren sozialen Kälte den Ausländer-Ausschuss zur Chefsache gemacht. |
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"Gemeinsam sind wir stark!", lautet der Aufruf des Präventionsrates gegen Gewalt und Kriminalität in Salzgitter. In Kooperation mit Vertretern zahlreicher Institutionen der Stadt Salzgitter setzt sich der Präventionsrat mit vielen Aktionen gegen Gewalt" und Kriminalität in Salzgitter ein. Monika Jüntschke, Geschäftsführerin............. |
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Mit diesen Fragen beschäftigte sich die IG-Metall zum Start für eine geplante Friedensinitiative am
23.01.2002. Der Einladung des Ortsvorstandes der IG-Metall-Verwaltungsstelle waren Vertreter
von Parteien, Kirchen, Gewerkschaftn, Vereinen und verschiedenen Institutionen ins
Gewerkschaftshaus in Salzgitter-Lebenstedt gefolgt. |
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Bundesweit gedachten am 18.11.2001 anläßlich des Volkstrauertages die Menschen der Opfer des Nationalsozailismusses. So auch in Salzgitter-Lebenstedt. Das Bündnis Grüne hatte zu dieser Gedenkfeier eingeladen.
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Die Veranstaltung findet am Montag, 21. März im großen Saal des Gewerk-schaftshauses in der Chemnitzer Straße in Lebenstedt statt. Einlass ist ab 17.00 Uhr.... |
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Gibt es mehr Ausländerfeindlichkeit durch die Terroranschläge in den USA? Was können wir tun, damit keine Fronten aufgebaut werden?
Mit diesem Thema befasste sich das Bündnis gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit am 15.10.01, 19.00 Uhr, in der Friedenskirche am Fredenberg.
Am "Runden Tisch" waren vertreten: Walter Gruber (Vorsitzender Bündnis gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit),Gerd Graw (Bündnis gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit) |
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