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Salzgitter-aktuell : Gewerkschaft DGB, IG Metall,Verdi,IG Bau,IGM Jugend Presseberichte / Übersicht
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Öffentliche Betriebsversammlung Alstom Salzgitter 06.Juli 2011
Die Verhandlungen sind am Mittwoch früh um 5.20Uhr ergebnislos beendet worden. Bis auf die Themen Laufzeit der Standortabsicherung und Belegschaftsbeitrag waren bereits alle Probleme gelöst. 120 Mio € in der geplanten Laufzeit reichten der Geschäftsführung nicht aus.
Die Belegschaft soll die Fehlleistungen des Managements in der Vergangenheit alleine bezahlen. Die Belegschaft wird um 10 Uhr in einer öffentlichen Betriebsversammlung über den Verhandlungsverlauf informiert werden. |
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| Salzgitter - Nein zur Rente mit 67: Arbeitnehmer aus Salzgitter sollen am 1. Mai ein deutliches Zeichen gegen die Anhebung des Rentenalters setzen. Dazu hat gestern die IG BAU Braunschweig-Goslar aufgerufen. "Löcher in der Rentenkasse stopft man nicht, indem man fast 70-jährige Dachdecker die Baugerüste hochjagt", sagte Horst Anutha, Geschäftsführer der IG BAU Braunschweig-Goslar. Nur durch mehr Beschäftigung sei die Lage der Rentenkassen zu stabilisieren. Das allerdings erreicht man nach Ansicht der Gewerkschaft nicht durch eine weitere Aufweichung des Kündigungsschutzes oder durch Lohnkürzungen. "Dieses müssen wir unmissverständlich deutlich machen", sagte der IG BAU-Geschäftsführer und rief die Beschäftigten aus Salzgitter zur Teilnahme an Mai-Kundgebungen in der Region auf.
"Wir kämpfen nicht mehr nur um Arbeit, sondern auch um unsere Würde", so Horst Anutha. Daher laute das Motto der diesjährigen Mai-Kundgebung "Deine Würde ist unser Maß". Arbeitslosigkeit und Niedriglöhne drängten immer mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft. "Familienväter, die trotz einer Festanstellung ihre Kinder kaum aus eigener Kraft durchbringen können - das hat doch nichts mehr mit einem Leben in Würde zu tun", sagte Anutha. Die IG BAU fordere daher einen gerechten Mindestlohn: "Wer arbeitet, muss auch davon leben können." Der Wirtschaft gehe es gut wie lange nicht mehr, die Betriebe machten Gewinne in Milliardenhöhe. "Da kann es doch auf der anderen Seite nicht sein, dass eine arbeitende, alleinerziehende Mutter das Geld für den Schulausflug ihrer Tochter nicht zusammenkratzen kann", so IG BAU-Geschäftsführer Anutha. Deswegen solle auch jeder am 1. Mai für soziale Rechte Stellung beziehen.
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